Mehr als Töne - Musikpädagogik und Gesellschaft

"It’s important to take care of each other.“

"It’s important to take care of each other.“

This is the second of two episodes that deal with topics I discussed with the organizers, workshop leaders and participants at the “Music Leadership Summit“ which was held by the Musicians Without Borders (MWB). In this episode, music trainer and workshop leader Juan-David Garzón talks about the project “Soy música“ in El Salvador, where MWB train local music teachers. Michał Zawadzki is an Assistant Professor at Jönköping International Business School in Sweden who decided to use drumming in his classes. And Ágata Ricca is a choir leader from Portugal who currently works in Mozambique and focuses on choral practice in communities in her doctoral studies. In our conversations, we talk about these questions: In what way can we use music-making for peace-building? What role does creativity play here? In what way can we use music-making to strengthen other people’s self-confidence? How can we reduce hierarchies in musical groups and learn to work together? How can a choir work on an own interpretation of a score?

"Empowering people to being leaders in their own way…“

In October 2021, the “Musicians Without Borders“ (MWB) held their first “Music Leadership Summit“ in Ede, The Netherlands. In this and the upcoming episode, you will get a chance to listen to people who organized, created and participated in this event. In the first two conversations, I asked Laura Hassler (director of the MWB) and Otto de Jong (one of the organization’s most experienced trainers) these questions: What are the roots of the Musicians Without Borders‘ (MWB) understanding of justice? How do the MWB define musical quality? What kind of leadership do they think is needed today? Last but not least: How can musical leaders also use music as a tool to create order in a classroom or rehearsal room full of teenagers who are eager to make music? For more information about the MWB go to: https://www.musicianswithoutborders.org

„Wut als Treibstoff für Musik“

Im Seminar „Musikpädagogik und die Rolle der Emotionen“ haben sich Dominik, Jannes und Sebastian intensiv mit der Rolle der Wut in der Musik verschiedener Zeiten und Stile beschäftigt. In dieser Folge sprechen sie darüber, inwiefern Musik auch als Ventil für Wut genutzt wird und wurde. Sie schlagen dabei einen großen Bogen von „Der Wut über den verlorenen Groschen“ zur Rapperin Sookee, die sagt, dass „man für Rap schon ein bisschen Wut braucht.“ Dominik, Jannes und Sebastian gehen in ihrer Folge den folgenden Fragen nach: Wie hat Beethoven Wut vertont? Nehmen Hörer:innen die in einem Musikstück vertonte Wut in ähnlicher Weise wahr? Welche Faktoren beeinflussen generell unsere Wahrnehmung und emotionale Resonanz auf Musik? Und warum sollten sich Musiklehrer:innen auch im Musikunterricht gemeinsam mit Jugendlichen auf die „Wutmaschine“ Hip-Hop einlassen?

„Die Befürchtung, nicht kompetent genug zu sein…“

Im Lehrberuf lauert hinter jeder Ecke eine Situation, in der wir Angst empfinden könnten: Leistungsdruck im Referendariat, Verantwortung gegenüber Schüler:innen, Versagensängste, Selbstzweifel — Nervosität und Aufregung weichen hier schnell einer real empfundenen Angst.
Leonie, Theresa und Tilman haben damit auch schon ihre Erfahrungen gemacht und sich über ihre Ängste ausgetauscht. Mithilfe der Ansätze von Nina Tandon erforschen sie die Ursachen der Angst, aber auch Möglichkeiten mit ihr umzugehen. Sie stellen Maria Montessoris Philosophie des Lernens vor und sprechen über den Einfluss der Schulform auf das Gefühl der Angst. Auch die Idee eines generierten Wohlfühlsettings von Jonas Olejniczak findet Gehör in dieser Fortsetzung der Podcastreihe, die im Rahmen des Seminars "Musikpädagogik und die Rolle der Emotionen" an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar entstanden ist.

„Du bist eine Frau, du musst dich viel mehr vor diesem Orchester beweisen!“

„Wir leben in einer für Männer entworfenen Welt,“ schreibt Caroline Criado-Perez. Diese Entwürfe machen natürlich auch keinen Halt vor der Musikpädagogik oder dem Musikbusiness. Wie feministisch ist die aktuelle Musikbranche eigentlich, auch im Vergleich zu anderen Berufszweigen? Und können Musiklehrer:innen auf die musikalischen Verhaltensweisen einwirken oder ist sowieso alles in die Wiege gelegt? Alice, Carla und Daniel tauschen sich über ihre eigenen Erfahrungen aus und diskutieren über Ansätze von u.a. Gabriele Schulz und Olaf Zimmermann, die einen möglichen gerechteren Umgang mit (angehenden) Musiker:innen darstellen. Diese Folge ist die Fortsetzung der Podcastreihe, die im Rahmen des Seminars „Musikpädagogik und die Rolle der Emotionen“ an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar entstanden ist.

„Verletzlichkeit ist ein Teil des Lebens“

Diese Folge ist im Rahmen des Seminars „Musikpädagogik und die Rolle der Emotionen“ entstanden, das im Sommersemester 2021 an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar stattfand. Anselm und Stefanie setzen sich darin mit dem Thema Vulnerabilität (Verletzlichkeit) auseinander. Sie erklären, warum die sozialwissenschaftliche Forschung von Brené Brown sehr interessant in Hinblick auf Musikunterricht und das Musizieren in Gruppen ist. Seit fast zwei Jahrzehnten beschäftigt Brown sich mit den Themen Scham, Verletzlichkeit und Mut. Bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen stießen Anselm und Stefanie u.a. auf die Fragen, wie sich Vulnerabilität bei Schüler:innen und Lehrpersonen äußern kann, wie ein adäquater Umgang mit Vulnerabilität im (Schul-)Alltag aussieht oder warum es den Menschen überhaupt so schwer fällt darüber zu reden…

„Genau hinhören und gezielt Hilfen geben…“

In dieser Folge blicke ich gemeinsam mit dem Musiklehrer Felix Oeser auf ein Podcastprojekt zurück, das wir in diesem Frühjahr mit Studierenden der UdK und Jugendlichen auf dem Campus Rütli durchgeführt haben. In Berlin und Brandenburg lautet ein für den 11. Jahrgang vorgegebenes Thema „Musik im gesellschaftlichen Kontext“. Wir haben uns dazu entschieden, dass die Jugendlichen Podcastfolgen zum Thema „Protest in der Musik“ produzieren und in ihren Gruppen selbst entscheiden, über wen sie sprechen möchten. Statt einer Klausur haben die Jugendlichen mithilfe der Studierenden Podcastfolgen produziert, in denen sie über eine Künstlerin, verschiedene Künstler oder eine Band gesprochen haben. Sie erklären, inwiefern die Künstler:innen Beth Ditto, Nura und Childish Gambino Protest ausdrücken und bringen dabei auch ihre eigenen Lebenserfahrungen ein. Wer mehr über unser didaktisches Vorgehen erfahren möchte, kann gern einen Kommentar auf dem Blog www.mehralstöne.de hinterlassen!

„… und jetzt erzählen wir unsere Geschichte.“

In dieser Folge sprechen wir mit Felix Powroslo darüber, dass Lieder uns dabei helfen können, Emotionen zu empfinden, die vielleicht durch bestimme Erfahrungen im Verlauf unseres Lebens verschüttet worden sind. Wie können wir als musikalische Leitungspersonen damit umgehen? Welche Rückmeldungen können wir den Mitgliedern in Gruppen geben, wenn Lieder in ihnen ganz unterschiedliche emotionale Reaktionen hervorrufen? Worauf sollten wir allgemein achten, wenn wir beim Musikmachen in Gruppen über unsere Emotionen sprechen? In welche Phasen können wir den Probenprozess eines Stückes aufteilen und in welchen Momenten ist welche Aktivität sinnvoll? Für weitere Fragen ist Felix Powroslo über die Website www.buehnenpraesenz.de zu erreichen…

„Die großen künstlerischen Wachstumsschritte haben etwas mit emotionalen Öffnungen zu tun.“

Diese Folge ist der erste Zusammenschnitt eines Gesprächs, das wir im Rahmen des Seminars „Musikpädagogik und die Rolle der Emotionen“ mit dem Bühnen- und Gesangscoach Felix Powroslo geführt haben. Felix teilt darin sein praktisches Wissen über seine musikalische und zugleich emotionale Arbeit mit Menschen, die in seine Workshops und Webinare kommen, um sich in Bezug auf ihre Ausdrucksmöglichkeiten weiterzuentwickeln. In diesem ersten Teil sprechen wir über folgende Fragen: Was bedeutet sein Webinar-Titel „Viel mehr als nur Noten!“ eigentlich genau? Auf welche Art und Weise können wir mit Gruppen kommunizieren, wenn wir uns bei der musikalischen Interpretation in den Bereich der Emotionen begeben? Mit welchen methodischen Mitteln können wir Menschen dazu einladen, sich in ein Lied oder Stück „hineinzufühlen", und gleichzeitig in sich selbst?

„Bringen Streamingdienste eher Freiheit oder Fremdbestimmung?“

In dieser Folge dreht sich alles um Musik-Streamingdienste wie Spotify, Amazon Music, Apple Music & Co und um Algorithmen, die diesen zugrunde liegen. Die drei Lehramtsstudierenden Benjamin, Niklas und Felicitas diskutieren über mögliche Folgen der Streamingdienste für die Gesellschaft. Dabei stellen sie sich die Frage, ob die Nutzer*innen eher selbst- oder fremdbestimmt im Umgang mit Streaming-Diensten handeln können und was dies in Bezug auf ihre individuelle Freiheit bedeutet. Die drei Studierenden haben außerdem die drei Schüler*innen Paul, Nick und Paula zu ihren persönlichen Erfahrungen befragt, um daraus Schlussfolgerungen für die musikpädagogische Praxis ziehen zu können.