Mehr als Töne - Musikpädagogik und Gesellschaft

03. Dezember 2019 „Dazu gehört, uns die Angst vor neuen Situationen zu nehmen…“

„Dazu gehört, uns die Angst vor neuen Situationen zu nehmen…“

Die Berliner Studierenden Marlen Vehlhaber, Julia Drischel, Janine Dabelow, Johannes Vent, Nele Wolf und Clara Saez-Eggers vertiefen in dieser Folge ihre Überlegungen zum Konzept der Transkulturalität. Sie fokussieren sich auf die Praxis des Musikunterrichts und sprechen darüber, welche Haltung wir in Bezug auf die kulturelle Vielfalt im Musikraum einnehmen können. Sie plädieren für die Idee der Mitbestimmung im Musikunterricht und machen Vorschläge, wie Unterrichtsreihen so gestaltet werden können, dass sie das Denken in Kategorien ein wenig durchbrechen.

„Weite Deine Gedanken in diverse Richtungen…“

In dieser Folge haben sich sechs Musikpädagogik-Studierende der UdK Berlin mit stereotypen Vorstellungen befasst, die in Gesellschaften vorhanden sind und die auch das Handeln von Musiklehrer*innen unbewusst beeinflussen können. Sie thematisieren, dass es zwar menschlich ist, in Kategorien zu denken, dass wir als Pädagog*innen jedoch darauf achten sollten, wann wir kulturelle Unterschiede annehmen, die möglicherweise gar nicht vorhanden sind. Marlen Vehlhaber, Julia Drischel, Janine Dabelow, Johannes Vent, Nele Wolf und Clara Saez-Eggers erläutern Wolfgang Welschs Konzept der Transkulturalität und machen einen Vorschlag, wie wir in unserem Alltag unser Bewusstsein für Transkulturalität erweitern können.

"Was kann ich hier verändern?"

Diese Folge haben die fünf Berliner Studierenden Dörthe Günther, Cristin Strübing, Alexandra Kreutz, Leon Schneidewind und Ronja Szallies produziert. Inspiriert von den großen Protestveranstaltungen im Rahmen von „Fridays for Future“ in diesem Jahr, haben sich die Fünf mit der Frage befasst, wie sich Musiklehrer*innen in Bezug auf das Thema „Globale Verantwortung“ verhalten können. Sie singen und sprechen über Möglichkeiten, wie wir im Kleinen – in unseren jeweiligen Communities – Verantwortung für unser eigenes Leben und das Leben anderer Menschen übernehmen können.

„Dramatisierung, Entdramatisierung, Nicht-Dramatisierung…“

Diese Folge haben vier Musikpädagogik-Studierende der Universität der Künste Berlin produziert: Joanna Kamrowski, Yannick Mitzel, Irina Plotkin und Paulina Müller haben sich im Rahmen unseres Seminars „Musikpädagogik und die Idee der Gerechtigkeit“ dazu entschieden, Gender-Fragen im Musikunterricht zu thematisieren. Sie machen in dieser Folge auch Vorschläge, wie Musiklehrer*innen im Alltag mit Gender-Fragen umgehen können und haben hierzu zwei Interviews geführt. Wir danken der Musik- und Cellolehrerin Christine Löbbert aus Freiburg und Prof. Dr. Rebekka Hüttmann aus Berlin für ihre Beiträge zu dieser Folge!

"Kein Problem! Wer singt das Solo?"

In dieser Folge kommt Christian Crämer, ein pensionierter Musiklehrer aus Berlin, zu Wort. Von ihm habe ich als Referendarin und frisch gebackene Lehrerin sehr viel über Musikunterricht gelernt. Im Sommer hat er mit Studierenden der UdK sein großes Erfahrungswissen geteilt und ich habe unser Treffen aufgezeichnet...

„Sing along, Berlin!“

In dieser Folge stelle ich Euch „Sing along, Berlin!“ vor. In diesem Projekt wird seit 2016 jährlich in den Sommerferien gemeinsam gesungen, getanzt und gegessen! Das Ziel ist dabei, die Berliner Gesellschaft mitzugestalten: Menschen ganz unterschiedlichen Alters und aus ganz verschiedenen Kiezen kommen für eine intensive Probenwoche zusammen und präsentieren am Ende die Ergebnisse ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit. In dieser Folge geht es um die Fragen, welche Erfahrungen die Menschen in diesem Projekt machen, was sie daraus für sich mitnehmen, und, welche der Aspekte dieses Projekts auch in einem schulischen Musikunterricht gelebt werden können!
Ein großes Dankeschön an Dietmar, Marlene, Emmi, Karin, Ursula, Monika, Lena, Ravi und Medhat, deren Stimmen in dieser Folge zu hören sind!

Was haben Musikpädagogik und Gesellschaft miteinander zu tun?

In dieser Pilotfolge stelle ich erste Verbindungen zwischen Musikpädagogik und Gesellschaft her. Die Arbeit von Musiklehrer*innen und anderen musikalischen Leitungspersönlichkeiten hat einen hohen gesellschaftlichen Wert, der jedoch vielerorts nicht wahrgenommen wird. Ich möchte Dich daher einladen, mit mir und anderen über den Sinn und die Werte unserer musikpädagogischen Arbeit nachzudenken. Es geht mir darum, dass wir uns diese Werte bewusst machen.
In dieser Folge präsentiere ich erste Begründungen für diese Perspektive auf die Musikpädagogik und ich mache ein Angebot, wie wir uns gemeinsam über die gesellschaftlichen Werte der Musikpädagogik bewusster werden können.
Weitere Kontributoren in dieser Folge sind Dr. Jonathan Kladder vom Ithaca College (USA) und Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser von der HMTM Hannover. Vielen Dank für die guten Gespräche!